Werder Bremen: Trainer Werner sieht in Transferstrategie „eine Gefahr“

Die Rückrunde wird harte Arbeit. Ich glaube nicht, dass wir so viele Punkte holen werden wie jetzt. Aber ich denke, wir können zu den 21 Punkten, die wir jetzt haben, etwa 15 Punkte hinzufügen, oder vielleicht ein bisschen mehr. Also mindestens 36 Punkte am Ende der Saison, das sollte reichen, um in der Liga zu bleiben, auch wenn es enger ist, als manche vielleicht denken.

Wir haben ein paar Glückspunkte bekommen, da muss man so fair sein… statt 21 hätten es auch 15-18 oder so sein können, ohne dass wir uns darüber beschwert haben. Mit etwas Glück, aber auch sehr starken Leistungen, die über dem lagen, was viele (mich eingeschlossen) Werder zugetraut haben, haben wir uns eine gute Ausgangsposition für den Klassenerhalt geschaffen.

Glücklicherweise blieben wir auch von einer langen Phase schlimmer Ausfälle verschont. Ja, wir haben hier und da wichtige Spieler vermisst… und das hat man auch gesehen. Aber wir hatten mehr Pech mit Verletzungen, bei denen Spieler eine halbe Serie ausfielen und dergleichen. Bisher lief es relativ reibungslos. Mit einem dauerhaften Ausfall eines Stammspielers wird die Mannschaft derzeit ehrlich gesagt nicht umgehen können. Hoffentlich passiert uns nichts.

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Sollten wir es schaffen, oben zu bleiben … was ich optimistisch sehe. Aber das zweite Jahr wird sehr schwierig.

Finanziell werden wir allerdings noch einige Zeit auf der Kippe stehen. Aber es ist wichtig, dass wir jetzt an unserer Transferstrategie festhalten und nicht in alte Muster zurückfallen.

In der Vergangenheit haben wir viele Spieler (die auch Leistungsträger waren) leihweise oder mit Ausstiegsklauseln und so etwas geholt … oder auf andere Weise gequetscht. Spieler, die uns bei der Unterzeichnung irgendwie Geld gekostet haben, ohne beim Ausstieg Geld zu verdienen. Das hat uns sichtlich wehgetan… Und eigentlich haben wir erst nach dem Abstieg damit aufgehört.

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Jetzt ist es wichtig, Spieler zu bekommen, die im Falle eines Abgangs auch allfällige Ablösesummen einbringen… Ablösefreie Spieler, die nur Verträge unterschreiben, die länger als 1-2 Jahre laufen… oder eben Ablösesummen, aber auf jeden Fall Entwicklungswert haben. Grundsätzlich können wir uns Spieler nicht leisten, die weniger Transfersummen einfahren, als wir bezahlt haben. Wir konnten die letzten Jahre nicht… aber wir haben es getan, um uns sportlich zu halten. Leider hat dies den Abstieg nur etwas verlangsamt.

Die letzte Bilanz zeigte auch, dass ohne entsprechende Transfereinnahmen derzeit kein Gewinn erwirtschaftet werden kann.

Eigentlich haben aktuell alle Leistungsträger einen Vertrag bis mindestens 2024, oder sogar bis 2026. Das ist gut und wichtig… Wenn jemand im Sommer gehen will, können wir auf jeden Fall mit Ablösesummen rechnen. Was uns dann ermöglichen sollte, einen Ersatz zu finden.

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Mit etwas Glück und Geschick werden wir den Kader mit günstigen Transfers zur neuen Saison erweitern können.

Von nun an könnte das Team genauso gut in die Rückrunde gehen. Wir haben wirklich keinen Platz mehr zum Spielen.

Und was den Außenposten bezüglich Kruse betrifft… was zum Teufel sollen wir mit ihm machen? Viel zu teuer im Gehalt und dann ohne Wiederverkaufswert… genau das sollten wir nicht machen. zumal wir für seine Position keine Verwendung haben oder bereits die passenden Spieler haben… Duksch+Lücke passt perfekt, warum das Duo für eine Kruse blasen? Das Risiko dieses Scheiterns ist viel zu hoch… Es wäre finanziell Harakiri. Unterlassen Sie.

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