Prorussische Hacker starten wohl Cyberangriffe auf Deutschland 

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Von: Katharina Reikowski

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Cyberkriminalität
Ein Mann, der Handschuhe trägt und auf einer Tastatur tippt. © Nicolas Armer/dpa/Bildsymbol

Nach der Ankündigung, dass Deutschland Panzer an die Ukraine liefert, drohten russische Hacker mit einem Angriff. Betroffen waren angeblich die Deutsche Bank und Annalena Baerbock.

Aktualisiert vom 25. Januar, 10:34: Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung war auch die Regierung von dem Angriff am Mittwoch betroffen. Die Killnet-Gruppe übernahm die Verantwortung für den Angriff. Sie haben Verbindungen zu einer Gruppe namens Xaknet, die sich in die Computer mehrerer ukrainischer Organisationen gehackt hat. Am späten Nachmittag waren die meisten Seiten wieder zugänglich.

Ein Cyberangriff funktioniert wie ein DDoS-Angriff

Update vom 25. Januar, 21:35 Uhr: Nach Angaben von Redaktionsnetzwerk in Deutschland Diese Angriffe werden als DDoS-Angriffe bezeichnet. Bei einer Distributed-Denial-of-Service-Attacke werden einzelne Webseiten oft von so vielen aufeinander abgestimmten Systemen aufgerufen, dass die Seite die Aufrufe nicht mehr bewältigen kann. Es ist dann „out of order“, aber das interne System bleibt in der Regel unbeeinflusst, die Daten werden nicht abgegriffen. (Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik). Auch die Website von Annalena Baerbock war seit Mittwochnachmittag nicht erreichbar.

BSI spricht von “Cyberangriffen, die derzeit gegen Ziele in Deutschland durchgeführt werden”

Aktualisiert vom 25. Januar, 21:22: „Dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind aktuelle Cyberangriffe auf Ziele in Deutschland bekannt“, sagte ein Sprecher der Cybersicherheitsbehörde dem Deutschen Redaktionsnetzwerk (RND). “Eine unmittelbare Auswirkung auf den Dienst ist derzeit nicht erkennbar und bei Vorliegen der üblichen Schutzmaßnahmen laut BSI auch nicht zu erwarten.” Angriffe auf die Bundesverwaltung können verhindert werden.

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Angeblicher Hackerangriff: Die Website von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ist nicht erreichbar

Aktualisiert vom 25. Januar, 20:46 Uhr: Auch die Website von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock war am Mittwochnachmittag nicht erreichbar. Nach Informationen eines Netzwerks deutscher Redakteure könnte es sich dabei um Aufrufe mutmaßlicher russischer Hacker zu Cyberangriffen auf Webseiten der deutschen Regierung handeln. Zudem soll die Website des Franziskus-Krankenhauses in Berlin seit Mittwochnachmittag nicht erreichbar sein.

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Die Internetseite von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) war am Mittwochnachmittag nicht erreichbar. © Annalena Baerbock Screenshot/Website (Grün)

Angeblich soll eine Gruppe russischer Hacker zu einem Cyberangriff auf Deutschland aufgerufen haben

Erstmeldung vom 25. Januar 2023, 19:34 Uhr:

Moskau/Berlin – „Die Enthüllung naht“, schrieben pro-russische Hacker auf ihrem Telegram-Kanal, nachdem Deutschland nach dem russischen Angriffskrieg eine Lieferung Leopard-Panzer in die Ukraine erhalten hatte. Wie das Handelsblatt berichtet, fordert die Gruppe einen „umfassenden Cyberangriff auf Deutschland“, weitere Gruppen müssen sich anschließen. Die Gruppe hat unter dem Hashtag #DeutschlandRIP eine Liste von Angriffszielen veröffentlicht, darunter auch die Webseiten von Behörden und Ministerien. Unter den Hackern heißt Killnet-Gruppe.

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Am Mittwoch wurde zudem bekannt, dass Deutschland nach Ansicht von Experten derzeit nicht gut aufgestellt ist, um kriminelle Hacker strafrechtlich zu verfolgen. Ohne wirksame Strafverfolgung kann die Cybersicherheit jedoch nicht verbessert werden. Das sagte Stefanie Frey von Deutor Cyber ​​Security Solutions am Mittwoch bei einer Anhörung im Digitalausschuss des Bundestages. Wer schon einmal die Cybercrime-Abteilung des Landeskriminalamts besucht hat, weiß, dass dies kein attraktiver Job für Spezialisten ist, die zur Aufklärung solcher Verbrechen dringend benötigt werden. Auch das Gehalt ist sehr gering.

Cybersicherheit in Deutschland muss neu organisiert werden

Misbah Khan, innenpolitische Entscheidungsträgerin der Grünen, sagte: „Unser Ziel ist es, die Cybersicherheitsarchitektur neu zu definieren. Im Moment gibt es zu viele Strukturen und Akteure, die sich gegenseitig umgehen können. Zentrale Stelle. Um das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit zu erhöhen.“ des BSI muss es auch unabhängiger werden .

Wie das IT COOS Magazin berichtet, ist seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ein neuer Trend bei Hackerangriffen zu beobachten: Einerseits werden pro-russische Hackergruppen zu besseren Netzwerken. Andererseits wurden Sympathisanten gezielt angeworben – inklusive des Versprechens, durch die Zusammenarbeit mit ihnen einer Rekrutierung für das russische Militär zu entgehen.

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Prorussische Hackergruppen seit Ukraine-Krieg aktiver – jetzt Deutsche Bank betroffen?

Einzelne Flughafen-Websites waren am Mittwochabend nicht erreichbar. Darunter sind laut Handelsblatt die Bundesregierung, das Bundesfinanzministerium und die Finanzaufsichtsbehörde Bafin, aber auch die Deutsche Bank und die Bundesbank, die Polizei, die Flughäfen des Landes und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Angriff auf Hacker aus Russland. Am Abend war die der Deutschen Bank zugeordnete Website vorübergehend nicht erreichbar, ebenso die Website des Bundeskriminalamts. Allerdings ist laut Handelsblatt nicht in allen Fällen klar, ob Drohungen von prorussischen Hackergruppen mit Problemen beim Aufrufen von Webseiten zusammenhängen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat bestätigt, dass es nun Angriffsziele gegen Deutschland gibt. Die Situation ist jedoch unter Kontrolle. Kreml-Sprecher Dimitri Peskow bestritt am Mittwoch eine russische Beteiligung an Hacking-Gruppen wie Killnet. Sven Herpig, Leiter Cybersicherheit und Resilienzpolitik bei der Stiftung Neue (SNV), sagte dem Handelsblatt, dass nach der Auslieferung der Panzer mit Drohungen zu rechnen sei: „Aber als Eskalation würde ich diesen Einsatz jetzt nicht sehen.“

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