Nach Unfall bei Quickborn: A7 Richtung Flensburg stundenlang gesperrt | NDR.de – Nachrichten

Ab: 01.11.2022 11:33

Am Dienstagnachmittag kam es an der Quickborner Kreuzung zu einem Unfall mit mehreren Autos. Fünf Menschen wurden verletzt – einer lebensgefährlich.

Die A7 ist im Norden zwischen der Anschlussstelle Quickborn und Henstedt-Ulzburg für Rettungsarbeiten komplett gesperrt. Die Unfallstelle konnte später am Abend erneut aufgesucht werden. Inzwischen staut sich der Verkehr über mehrere Kilometer bis zum Hamburger Stadtrand.

Offenbar achtete der Fahrer nicht auf die rechte Spur

Nach Angaben der Polizei fuhr eine Frau gegen 17.30 Uhr in Quickborn (Kreis Pinneberg) auf die Autobahn. Der 33-Jährige fuhr mit seinem Auto von der Beschleunigungsspur direkt auf die linke Spur. Auf der linken Spur mussten dann drei Fahrzeuge ausweichen oder stark bremsen, um eine Kollision zu vermeiden, sagte er.

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Ein Fahrzeug fuhr in die Mittelleitplanke, ein weiteres schleuderte sich auf den rechten Fahrstreifen und kollidierte laut Polizei mit einem anderen Auto. Insgesamt waren fünf Autos in den Unfall verwickelt. Ein 53-jähriger Mann wurde eingeklemmt und musste mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Drei weitere Fahrer wurden zum Teil schwer verletzt.

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Gegen einen 33-jährigen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet

Die Staatsanwaltschaft hat nach Angaben der Verkehrspolizei einen Sachverständigen angefordert. Gegen Unfallverursacher wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, weil der Verdacht besteht, dass sie durch Missachtung der Vorfahrt den Straßenverkehr gefährdet haben. Auch wegen mutwilliger Körperverletzung.

Nach vorläufigen Ermittlungen gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass Alkoholkonsum den Unfall verursacht haben könnte. Der Führerschein der Frau wurde eingezogen.

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