Moderator sauer – Sender reagiert

Künftig möchte die ARD verstärkt auf Kooperationen mit Lohnabrechnungsanbietern setzen.

Künftig möchte die ARD verstärkt auf Kooperationen mit Lohnabrechnungsanbietern setzen.bild: imago / rüdiger wolk

Exklusiv

Helen Kleinschmidt

Tatsächlich laufen die ARD-Politmagazine „Panorama“, „Kontraste“ und „Monitor“ abwechselnd donnerstagabends um 21:45 Uhr. Theoretisch wäre am 17. November „Monitor“ an der Reihe gewesen. Das Fernsehmagazin wird vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) produziert und von Georg Restlé geleitet. Allerdings wurde die Show gestern abgesagt. Nachdem sich der Moderator auf Twitter beschwert hatte, sprach die ARD mit Watson.

Am Ton der Ankündigung lässt sich ablesen, dass Restlé von dieser Änderung nicht besonders begeistert war. Um 23:50 Uhr am Donnerstagabend schrieb er:

Christine Strobl, Programmdirektorin des ARD-Gemeinschaftsprogramms Das Erste, Tochter des Politikers Wolfgang Schäuble und selbst Mitglied der CDU, sagte der „taz“ im Juli dieses Jahres, sie wolle das Angebot der ARD reformieren. Um kleinere Zielgruppen zu erreichen, setzt die ARD verstärkt auf Partnerschaften mit Payroll-Anbietern, die vorher nicht möglich gewesen wären.

Als Beispiel nannte sie die Produktion „Das Netz“, die angekündigt hatte, vor der WM in Katar ausgestrahlt zu werden. Es ist eine Thriller-Serie, die aus mehreren Serien besteht. Sie wurden unabhängig voneinander in fünf Ländern produziert, sind aber immer noch miteinander verbunden. „The Net“ setzt sich mit den korrupten Machtstrukturen im internationalen Spitzenfußball auseinander.

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Die Produktion ist unter anderem eine Initiative des Red Bull Media House, und so erwähnte Georg Restlé in seinem Tweet die Red-Bull-Tochter. Kooperationen stoßen mitunter auf Kritik.

Die Entscheidung der Programmplaner sorgte für Empörung in den Kommentaren. Ein Nutzer schreibt, er habe die Programmreihenfolge gelesen: „Radioprogramme sollen daher gleichermaßen der Information, der Bildung und der Unterhaltung dienen.Er sei sich “nicht sicher, ob es an Unterhaltung mangelte”.

Ein Sprecher der ARD sagte gegenüber Watson zu dem Programmwechsel und dem Tweet des Moderators:

“”Monitor” wurde nicht ersatzlos gestrichen, das Magazin wurde damals nicht in die Jahresplanung politischer Zeitschriften aufgenommen.”

Daher war von vornherein klar, dass am Donnerstag keine Ausgabe des „Monitor“ zu sehen sein wird.

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Die Serie „The Net – Playing on the Abyss“ lief im Ersten zur besten Sendezeit. Nach enttäuschenden Quoten wurde die österreichische Serie „Das Netz – Prometheus“ am Donnerstag nicht wie angekündigt um 20:15 Uhr, sondern um 22:20 und 23:05 Uhr ausgestrahlt In der Folge wurden nur zwei statt vier Folgen gezeigt – theoretisch wäre dann doch noch Zeit für „Monitor“ gewesen, doch stattdessen setzte die ARD auf eine Krimi-Wiederholung von „Das Großstadtrevier“.

Pietro Lombardi, der bald zum zweiten Mal Vater wird, sorgte diese Woche erneut für Schlagzeilen. Im gemeinsamen Podcast mit seiner Verlobten Laura Maria Rypa kam das Thema Pubertät auf.

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