Erwartungen geschlagen: Commerzbank-Aktie sackt ab: Commerzbank mit Gewinnrückgang – Ziele für 2024 angehoben | Nachricht

Das Ergebnis war dennoch höher als von Analysten erwartet. Das im MDAX notierte Bankhaus hat nach neun Monaten sein Gewinnziel für das Gesamtjahr, das einen Jahresüberschuss von mehr als 1 Milliarde Euro impliziert, knapp erreicht.

Laut Mitteilung verdiente die Commerzbank im Zeitraum von Juli bis September 195 Millionen Euro nach 403 Millionen im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten in dem von der Bank selbst veröffentlichten Konsens mit 116 Millionen Euro gerechnet. Nach neun Monaten hat die Bank 963 Millionen Euro verdient. Das Betriebsergebnis ging im Quartal um 40 Prozent auf 282 Millionen Euro zurück.

Der Umsatz ging um 5,9 Prozent auf 1,89 Milliarden Euro zurück. Ende September meldete die Commerzbank eine zusätzliche Rückstellung bei der polnischen Tochter M-Bank im Zusammenhang mit ihrem Schweizer-Franken-Portfolio in Höhe von 490 Millionen Euro. Dem stand ein deutlich höherer Zinsüberschuss von 44,5 Prozent gegenüber.

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Für ausfallgefährdete Kredite vergab die Bank im Quartal 84 Millionen Euro nach 22 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Für das Gesamtjahr soll die Risikovorsorge bei rund 700 Mio. Euro bleiben. Die Gesamtkosten bleiben voraussichtlich unverändert bei 6,4 Milliarden Euro. Zudem rechnet die Bank weiterhin mit höheren Erträgen im Vergleich zum Vorjahr. Analysten sehen das Ziel größtenteils als erreichbar an. Bei der Risikoallokation erwarten sie jedoch mehr.

Commerzbank hebt Umsatz- und Ergebnisziele für 2024 an

Die Commerzbank kommt bei ihrem für 2024 geplanten Konzernumbau voran und wächst selbstbewusst. Wie die Bank mitteilte, hob sie die mittelfristigen Ziele für Umsatz und Betriebsergebnis an. Aufgrund der Inflation musste sie jedoch bei den Kosten sparen. Nahe verkleinern Die Bank liegt im Zeitplan und will mehr Filialen schließen als geplant.

Dank der Entwicklung des Kundengeschäfts und der Zinserhöhung rechnet die Commerzbank für 2024 nun mit Einnahmen in Höhe von 10 Milliarden Euro. Bisher hat er 9,1 Milliarden versprochen. Das Betriebsergebnis soll nun bei 3,2 gegenüber 3,0 Milliarden Euro liegen. Inflationsbedingt sieht die Bank die Kosten am Ende ihres Strategieprogramms nun bei 6,0 statt 5,4 Milliarden Euro. Finanzvorstand Bettina Orlopp hatte vor drei Monaten angekündigt, bisherige Kostenziele nicht zu erreichen.

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An der angestrebten Cost-Income-Ratio von 60 Prozent ändert sich jedoch nichts. Das bedeutet, dass die Bank für einen Euro Einnahmen 60 Cent aufwenden muss. Die Eigenkapitalrendite (ROTE) liegt weiterhin bei über 7,3 Prozent.

Die Commerzbank befindet sich im zweiten Jahr ihres Konzernumbaus, der mit einem Bruttoabbau von 10.000 Stellen und einer deutlichen Reduzierung des Filialnetzes einherging. Dem Quartalsbericht zufolge war bereits früher mit rund 8.350 Stellenstreichungen vor allem in Deutschland ein Stellenabbau vereinbart worden. Ein weiterer Abbau von 1.100 Vollzeitstellen wird im kommenden Quartal geregelt.

Die Filialen wurden schneller als erwartet auf das ursprüngliche Ziel von 450 Standorten reduziert. Die Bank peilt nun 400 Filialen bis 2023 an.

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„Wir haben große Fortschritte bei der Umsetzung unserer ‚Strategie 2024‘ gemacht und sind auf einem guten Weg, unsere Ziele zu erreichen“, sagte Vorstandsvorsitzender Manfred Knof. „In der nächsten Phase geht es darum, die Umsatzpotenziale in beiden Kundensegmenten bei strikter Kostendisziplin noch konsequenter auszuschöpfen.“

Im XETRA-Handel fiel die Commerzbank-Aktie zuletzt um 7,20 Prozent auf 7,654 Euro, nachdem es vor Marktöffnung noch nach einem Gewinn aussah.

FRANKFURT (Dow Jones)

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