Davis-Cup-Team hofft auf Zverev – WELT

Tim Putts (rechts) und Kevin Krawietz in Aktion. Tim Putts (rechts) und Kevin Krawietz in Aktion.

Tim Putts (rechts) und Kevin Krawietz in Aktion.

Quelle: Frank Molter/dpa

Davis Cup hat eine lange Trockenzeit. Die deutsche Tennismannschaft freute sich über den vierten Titel seit 1993. Wir erwarten, dass die Herrenmannschaft ihr Bestes gibt, um das zu ändern.

M.Das deutsche Davis-Cup-Team blieb nach der bitteren Niederlage im Viertelfinale mehrere Minuten auf dem Tennisplatz und starrte nach Mitternacht mit versteinerten Blicken auf den jubelnden kanadischen Fanblock.

Als Tim Putts und Kevin Klavietz um 0.30 Uhr den spärlich besetzten Pressekonferenzraum betraten, war die Enttäuschung noch groß, aber sie blickten mit Elan nach vorne. „Das reicht uns nicht. Wir wollen mehr und werden alles dafür tun“, versprach Pütz.

Es ist klar, was dieses „mehr“ bedeutet. Deutschland strebt seit 1993 nach seinem ersten Titel bei dem prestigeträchtigen nationalen Wettbewerb. Oscar Otte zeigte eine starke Leistung, verlor aber gegen die Nummer 6 der Welt, Felix Auger-Aliassime. Krawietz und Pütz, die zuvor noch nie ein Double im Davis Cup verloren hatten, unterlagen Shapovalov und Vasek Pospisil.

Nach einer anstrengenden Saison kann die deutsche Auswahl erhobenen Hauptes in eine kleine Pause starten. „Wir müssen auch schauen, wo wir herkommen und überlegen, wer zur Verfügung steht“, sagte Pütz mit Blick auf Olympiasieger Alexander Zverev, der Malaga verletzungsbedingt fehlt. „Wenn er da ist, macht er uns ein bisschen stärker“, sagte der Doppelspezialist.

Zverev soll helfen, wenn das DTB-Team seinen nächsten Angriff auf die “hässlichste Salatschüssel der Welt” startet. Die Davis-Cup-Trophäe wird 30 Jahre nach ihrem letzten Titelgewinn verspottet. Teamchef Michael Coleman zufolge hat der 25-Jährige gezeigt Er ist bereit für den Wettbewerb.

„Im Allgemeinen macht uns Sasha sicherlich besser“, sagte Coleman. Zverev habe „allgemein angekündigt, dass er da ist“. Doch Zverevs harsche Absage klingt anders.

Im Frühjahr führte Zverev Deutschland erfolgreich in ein Qualifikationsduell in Brasilien. Bei den Zwischenrunden in Hamburg saß der Weltranglisten-12. als Edel-Fan hinter der Bande. „Er hat auch gezeigt, dass er diesen Pokal gewinnen will“, sagte Coleman, der hinzufügte, dass der 48-Jährige zuversichtlich sei, Zverev nächstes Jahr „in jeder Runde“ zu sehen.

Doch ohne Deutschlands besten Tennisspieler braucht sich die Herrenmannschaft nicht zu verstecken. „Das war heute eine herbe Niederlage, aber die ganze Mannschaft hat gezeigt, dass sie zu jedem Team aufschließen kann“, sagte Krawietz. Mit Zverev könnten sie die Nordamerikaner vielleicht im Handumdrehen schlagen.

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