Bei Görtz in Bad Säckingen sind die Lichter aus – Bad Säckingen

Der Hamburger Schuhhändler hat seine Filiale in den Beck-Arkaden während des Insolvenzverfahrens geschlossen / Beck bleibt hoffnungsvoll.

. Wer in der Bad Säckinger Filiale des Hamburger Schuhhändlers Görtz einkaufen möchte, hat seit einigen Tagen Pech. Er stand in Becks Passage vor dem geschlossenen Tor. Die Filiale ist geschlossen.

„Es war eine schwierige Entscheidung, aber es gab keine Alternative, die unrentablen Filialen zu schließen und die Struktur zu straffen, ohne die Sanierungschancen von Görtz zu gefährden“, heißt es in der für das Unternehmen verfassten Antwort von Rechtsanwältin Elke Schmitz auf eine Anfrage der BZ-Gesellschaft. In der Filiale im zweiten Stock der Beck-Arkaden war es seit mehreren Tagen dunkel; die Tür ist verschlossen. Am Eingang sind zumindest bis Dienstag keine Filialschließungen zu erkennen. Das Logo des großen Unternehmens hängt noch immer an der Fassade des Einkaufszentrums am Eingang zur Bad Säckinger Fußgängerzone.

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Werner Beck, Geschäftsführer und Inhaber des Einkaufszentrums, hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass der Schuhhändler den Laden wiedereröffnet und in Bad Säckingen weiterführt. „Wir sind in Verhandlungen und arbeiten daran, das Geschäft in Gang zu bringen“, sagte Beck, der nach eigenen Angaben in hohem Maße auf den Fortbestand einzelner Geschäfte in seinen Einkaufszentren angewiesen ist. „Es sieht gut aus“, blickt er zuversichtlich auf die Erfolgsaussichten der Verhandlungen. Nur wenn diese Verhandlungen scheitern, werde er Gespräche mit potenziellen Nachmietern führen. Für den 800 Quadratmeter großen Store im zweiten Stock der Beck-Arkaden gibt es laut Geschäftsführer mehrere Interessenten. „Es wird keine Stelle frei“, sagte er.

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Der Schuhhändler Görtz steckt wie berichtet in finanziellen Schwierigkeiten, hat Ende des Sommers Insolvenz angemeldet und befindet sich seit Anfang September in einem gerichtlichen Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung. Ziel ist es laut aktueller Mitteilung, möglichst viele Filialen während der Umstrukturierung zu erhalten. Letztlich muss aber jede Verkaufsstelle profitabel sein.

Wie viele Mitarbeiter von der Schließung der Filiale in Bad Säckingen betroffen waren, wurde nicht bekannt gegeben. „Wir bitten um Verständnis, dass wir keine Angaben zur Mitarbeiterzahl in den einzelnen Filialen machen können“, heißt es in der Mitteilung. Golz beschäftigt 1.800 Mitarbeiter in 160 Filialen in 90 Städten.

In welche Richtung die Verhandlungen von Görtz mit den Beck-Arkaden gehen könnten, ist der Mitteilung zu entnehmen. Darin hieß es: „Wir führen derzeit und in den kommenden Wochen noch intensive Gespräche mit vielen Vermietern in ganz Deutschland. Ob die Filiale tatsächlich schließen muss, hängt auch von der Miete und der Frage ab, ob der Vermieter zu einer großen Mietminderung bereit ist.“ zuzustimmen. Wir können und wollen dem Ausgang der Gespräche nicht vorgreifen. Daher werden wir nicht über die Zahl der zu schließenden Filialen in Deutschland spekulieren.“

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Schließt die Filiale in den Beck-Arkaden, dann dauert die Ära des Hamburger Schuhhändlers am Oberrhein nur noch sechs Jahre. Die Eröffnung wurde im Oktober 2016 gefeiert. Damals gab das Unternehmen bekannt, zehn ausgebildete Mitarbeiter in Bad Säckingen zu beschäftigen. Der Bestand an Herren-, Damen- und Kinderschuhen soll 16.000 Paar betragen.

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