Apple-Dienstechef im O-Ton: Es kommt noch “viel mehr” bei TV+

Als Apple im Herbst 2019 seinen Videostreamingdienst Apple TV+ startete, lachte das Unternehmen noch. Das Angebot an Filmen und Serien war sehr klein, Kunden zahlten oft monatelang keinen Cent. Gleichzeitig hat Apple Medienberichten zufolge Milliarden für die Übertragung von Bildinhalten ausgegeben, ohne transparent zu sein.

Eddie Cue, Chief of Services, lächelt derweil – zumindest inhaltlich: Endlich gibt es auf Apple TV+ „must see“-Serien wie „Severance“, die versorgen Baseball-Fans und für die hat der Oscar gewonnen. Ein Streaming-Film. Kein Wunder also, dass der Vizepräsident der Dienste sehr stolz ist und das nun in einem offenen Brief bekundet. Einige Zahlen zum Servicegeschäft wurden zuvor in einer Pressemitteilung veröffentlicht.

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In Cues Brief heißt es, Apple habe „ein historisches Jahr“ im Unterhaltungsbereich gefeiert. Es sei “bemerkenswert, wie viele tolle Inhalte wir haben”. Apple ist „privilegiert, mit kreativen Menschen aus allen Lebensbereichen zusammenzuarbeiten, um Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die noch mehr Kreativität ermöglichen“. Eine Meinung ist, dass das Angebot „für alle“ sein soll. Cue zitierte zum Beispiel den Oscar-prämierten Film CODA und die Emmy-prämierte Komödie Ted Lasso.

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Ki kündigte an, dass weitere Inhalte entwickelt werden. „Und ja: Es kommt noch mehr. Die Momente, auf die wir uns freuen, die Momente, die wir genießen und die, an die wir denken.“ Bei Apple geht es darum, „Geschichten zu erzählen, die unsere Menschlichkeit widerspiegeln“. Sie haben „in vielerlei Hinsicht gesehen, dass diese Art des Geschichtenerzählens geschätzt wird“. Die Lust auf mehr ist groß.

Anfangs gab es Gerüchte, dass Apples Shows keine Obszönitäten und keine Nacktheit oder Bilder von Gewalt enthalten sollten. Es stellt sich als Irrtum heraus – das Angebot ist, wenn heruntergestuft, genauso viel wert wie Inhalte von Netflix oder Amazon Prime. Trotzdem scheint Apple der Wohlfühlfaktor immer noch wichtig zu sein. Beim wirtschaftlichen Erfolg bleibt TV+ eine Blackbox: Die Sparte wird nicht einzeln ausgewiesen und die Nutzerzahlen sind nicht bekannt. Ob es Netflix irgendwie nahe kommen kann, weiß also nur Apple selbst – aber Marktbeobachter halten es für unwahrscheinlich.

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(bsc)

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